Fugenrechner
Wie tief muss eine Fuge sein, welche Hinterfüllschnur gehört hinein und wie viele Kartuschen braucht es? Wählen Sie Fugenart, Breite, Länge, Untergrund und Farbton. Der Querschnitt und die Zahlen folgen Ihrer Auswahl.
Gut zu wissen
Was die Regeln vorgeben, und was Sie frei wählen.
Breite, Tiefe und Hinterfüllung einer Fuge folgen Faustregeln aus der Norm SIA 274 und den Merkblättern der Hersteller. Farbe und Oberfläche sind Geschmackssache.
- 01Breite
Die Fuge muss etwa das Vierfache der erwarteten Bewegung breit sein. Sanitärfugen 5 bis 10 mm, Fassadenfugen 15 bis 30 mm, Dehnfugen mehr.
- 02Tiefe
Bis 10 mm Breite so tief wie breit, darüber etwa die halbe Breite plus 2 mm. Zu tief heisst zu steif, dann reisst der Dichtstoff an den Flanken.
- 03Hinterfüllschnur
Geschlossenzellige PE-Rundschnur, rund 30 Prozent dicker als die Fuge breit. Sie begrenzt die Tiefe und verhindert, dass der Dichtstoff am Fugengrund klebt.
- 04Untergrund
Keramik und Glas brauchen keinen Primer, saugende und viele metallische Untergründe schon. Naturstein verlangt einen fleckfreien Dichtstoff.
- 05Verbrauch
Breite mal Tiefe mal Länge ergibt den Bedarf in Millilitern. Eine Kartusche fasst 310 ml, ein Beutel 600 ml. Wir rechnen zehn Prozent Verschnitt dazu.
- 06Preis
Nach der Besichtigung erhalten Sie eine Offerte mit Festpreis. Die Angaben hier sind Richtwerte und ersetzen keine Beurteilung vor Ort.
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